I M P U L S   F Ü R
 

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Impuls von : Zu den Besten der Besten gehören
Zu den Besten der Besten gehören In dieser Welt lebte Jesus. In seiner Welt drehte sich alles um die Schrift, die Schrift und nochmals die Schrift. Am Ende von Bet Talmud wurde es erst richtig interessant. Für die Besten der Besten, die Bet Talmud abgeschlossen hatten, gab es noch eine dritte Ausbildungsstufe: Bet Midrasch. Bet Midrasch begann im Allgemeinen ab 14 Jahren. Die allerbesten Schüler wurden dazu ausgebildet, selbst Rabbiner zu werden. Die Rabbiner waren so etwas wie heute eine Eliteuniversität. Die angesehenste, am meisten geachtete Person in der ganzen Gesellschaft war der Rabbi. Der geistliche Lehrer, der die Gemeinde bei der Erforschung der Schrift anleitete. Somit war es der höchste Traum jedes jungen Menschen, Rabbi zu werden. Wenn man zu den Besten gehörte, ging man zu einem Rabbi, üblicherweise zu einem Rabbi mit Autorität und Vollmacht. Jeder Rabbi hatte seine eigene Auslegung der Tora. Nehmen wir zum Beispiel 3. Mose 19: „Du sollst deinen Nächsten lieben.“ Was bedeutet das? Der eine Rabbi sagte vielleicht: „Das heißt das und das und das und das.“ Ein anderer Rabbi sagte hingegen: „Ich stimme deinen vier Punkten zu, aber ich habe noch drei weitere. Den Nächsten zu lieben bedeutet auch noch....“ Dann kam wieder ein anderer Rabbi und sagte: „Ich stimme deiner Liste zu, aber in Punkt zwei bin ich anderer Meinung als du.“ Verschiedene Rabbiner glaubten also verschiedene Dinge darüber, wie man die Schrift im Leben umsetzen sollte. Wie zum Beispiel das Sabbatgebot. Was ist an einem Sabbat erlaubt, und was ist an einem Sabbat nicht erlaubt? Der eine Rabbi erlaubte vielleicht das und das und das, verbot aber jenes. Ein anderer Rabbi sagte vielleicht: „Ich erlaube das und das und das.“ Dieses Erlauben und Verbieten nannte man „Binden und Lösen“. Als Jesus sagte: „Was du binden wirst und was du lösen wirst“, benutzte er die rabbinische Sprache. Er sagte damit: „Ich gebe dir die Vollmacht zu entscheiden, was zu erlauben ist, und was nicht.“ Dingen, die er zur Schrift hinzufügen wollte. Er sagte: „Liebe deinen Nächsten, aber du musst auch das und das und das noch tun. Das ist meine Auslegung der Schrift.“ Die Interpretationen dieses Rabbi nannte man sein „Joch.“ Wenn man diesem Rabbi nachfolgte, stellte man sich unter sein Joch. Mein Rabbi kam des Weges und sagte: „Mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht. Bei meinem Joch geht es nicht um eine endlose Liste von Regeln. Bei meinem Joch geht es um Freiheit.“ Verstehen Sie, wie radikal diese Aussage gewesen sein muss?

Evangelium heute


Mögest du immer einen Freund an deiner Seite haben,
der dir Vertrauen gibt, wenn es dir an Licht und Kraft gebricht.

 
 

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